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Bauträgerrecht

Der Bauträger hebt sich von einem „normalen“ Bauunternehmer oder Generalunternehmer in der Weise ab, dass er neben der Errichtung eines Gebäudes dem Auftraggeber (Erwerber) zugleich das Grundstück oder einen Anteil daran zu verkauft. Die Pflichten des Bauträgers richten sich dabei vorrangig nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) auch nach der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). In dieser Verordnung ist unter anderem genau geregelt, wann und in welcher Höhe Baufortschrittsraten an den Bauträger zu zahlen sind.

Der Bauträgervertrag wird häufig als Kaufvertrag oder Kaufvertrag mit Bauverpflichtung bezeichnet. Ein solcher Vertrag muss vor einem Notar beurkundet werden, weil ein Grundstück bzw. Grundstücksanteil (etwa für eine Wohnung) mit veräußert wird. Auch alle Nebenleistungen und alle anderen Verträge, die mit dem Bauträgervertrag miteinander stehen und fallen sollen, müssen beurkundet werden. Die Beurkundungspflicht betrifft auch spätere Änderungen im Leistungsumfang, sofern sie nicht gänzlich unwesentlich sind.

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Rechtsanwalt Volkmar Meyhöfer
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

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Rechtsanwalt Dr. Ulf Hellmann-Sieg
Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Rechtsanwalt Gero Tuttlewski
Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Rechtsanwältin Dr. Kerstin Gröhn
Verwaltungsrecht, Bau-, Planungs- und Umweltrecht

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Rechtsanwältin Stefanie Grünewald