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Neue Vorschriften für die Gebiete zur Überschwemmung

Zehn sogenannte Überschwemmungsgebiete für außergewöhnliche Starkregen-Ereignisse will Hamburg im Herbst 2017 festlegen. Damit gehen erhebliche Einschränkungen für Grundstückseigentümer in diesen Gebieten einher. Aber noch besteht die Möglichkeit als betroffener Eigentümer bis zum 17. Juli 2017 Einwendungen gegen die geplanten Regelungen vorzubringen.

 

Bereits im Vorfeld der Ankündigung erhoben Anwohner insbesondere auch an kleinen Gewässern wie der Berner Au oder der Kollau Bedenken, weil viele betroffene Hauseigentümer um den Wert ihrer Immobilien fürchten. Denn in den Überschwemmungsgebieten ist mit zahlreichen Einschränkungen für Grundstückseigentümer zu rechnen. So sehen die Verordnungen bspw. Einschränkungen bei der Errichtung von baulichen Anlagen vor. Eigentümern von Grundstücken in den betroffenen Gebieten, insbesondere solchen, die kurz-, mittel- oder langfristig die Errichtung eines Gebäudes planen oder vorhandene Bausubstanz ändern wollen, sind unmittelbar betroffen. Derzeit besteht noch die Gelegenheit, Einwendungen gegen die geplanten Überschwemmungsgebietsregelungen zu erheben und so als Bürger Einfluss auf das zu nehmen, was später einmal geltendes Recht sein wird.

Vom 1. Juni bis zum 3. Juli 2017 liegen die Entwürfe der Verordnungen und der zugehörigen Karten öffentlich aus. Bis zum 17. Juli 2017 können Stellungnahmen und Einwände zu den Entwürfen abgeben werden.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Grundstücke rund um die Ammersbek, die Berner Au, die Brookwetterung, die Dove-Elbe, die Este, der Falkegraben, die Gose-Elbe, die Kollau, die Osterbek und die Tarpenbek.

Was können Sie und Ihre Nachbarn tun?

Kontaktieren Sie uns. Wir prüfen für Sie die rechtlichen Möglichkeiten und erstellen ein Stellungnahmeschreiben, dass ihre Bedenken in rechtliche Form kleidet und Eingang in den von der Stadt angeschobenen Prozess zur Festsetzung der Überschwemmungsgebiete findet.

Bei Rückfragen und Beratungsbedarf sprechen Sie uns gerne an!

Dr. Stefanie Grünewald und Dr. Kerstin Gröhn

 

 

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